»Zentrales Zeichen für das künftige Selbstbewußsein der Republik! Durch die Einbeziehung des Parlarmentes ist dieses Mahnmal tatsächlich zu einem Nationaldenkmal geworden!«
So lauteten Pressestimmen nach der Bundestagsentscheidung zum Holocaust-Mahnmal, die Abstimmung erfolgte am 25. Mai 1999 in Bonn.
Allein, auch eine geglückte Mehrheitsfindung im Bundestag kann falsch sein.
Ein Holocaust-Mahnmal welches nachdrücklich die Nachwelt zu Toleranz anhalten soll - welches aber »in sich« - nach dem ausdrücklich erklärten Willen der Errichter -
nicht die Toleranz aufzubieten vermag, dass an einem zentralen Ort in Deutschland ausnahmslos aller Opfer des Holocaust in Würde (!) gedacht weden darf - scheint mir ein falscher Ansatz - oder, wie Michael S. Cullen schreibt, ein »Gedenkfehler und Denkfehler« zu sein.
Leider erscheint mein Buch viel zu spät, um den Bau des Stelenfeldes von Herrn Peter Eisenman noch ernsthaft gefährden zu können:
Zur Jahresmitte 2002 werden die Bauarbeiten beginnen, in etwa 2 Jahren soll die Einweihung stattfinden. Doch erst dann wird auch die Widmung für das Holocaust-Mahnmal ausgesprochen.
Die Akzeptanz in der Bevölkerung für dieses zentrale Holocaust-Mahnmal ist nicht hoch.
Sie ließe sich vielleicht schon allein dadurch erhöhen, indem dieses zentrale Mahnmal am Ende doch noch ausnahmslos allen Holocaust-Opfern der nationalsozialistischen Barbarei gewidmet wird?
Als eine nachdrückliche, vor allem aber als eine glaubwürdige Ermahnung zu Toleranz.
Etwa die Hälfte der Buch-Texte finden Sie auf dieser Website. In meinem Buch stelle ich auch meinen eigenen Entwurf für ein Holocaust-Mahnmal vor - um nicht allein nur heftige Kritik an dem Eisenman-Entwurf zu üben, sondern um dem Stelenfeld auch eine eigene Alternative (?) entgegenzusetzen.
Am Ende des Buches bitte ich die Leser, Briefe an den Bundestagspräsidenten zu schreiben:
Sie möchten mit Briefen doch bitte die Widmung des zentralen Holocaust-Mahnmals in Deutschland für ausnahmslos alle Holocaust-Opfergruppen einfordern, und sich darüberhinaus eindeutig für oder gegen den Stelenfeld-Entwurf von Peter Eisenman aussprechen.
Bitte lesen Sie meinen Text: »Eine neue Variante zu einem alten Vorschlag«.
Diesen Text finden Sie in meinem Buch, und auch hier im Inhaltsverzeichnis.
Vielen Dank!
Die Texte auf dieser Website unterliegen nationalem und internationalem Urheberrecht.
Alle Rechte vorbehalten. © Frieder Grosse, FG-Köln
Bitte zur Beachtung:
Dieses Stichwort-Verzeichnis ist nur eine grobe Orientierungs-Hilfe -
zu dieser Website und zu meinem Buch.
Stichwort-Verzeichnis:
Adolf Hitler,
Albert Speer,
Akko,
Andreas Nachama,
Anne Frank,
Antisemitismus,
antisemitisch,
Antizionismus,
antizionistisch,
Architektur,
architecture,
Ariel Sharon,
Ariel Scharon,
Ari'el Sharon,
art,
Aufstand der Anständigen,
Auschwitz,
Bergen-Belsen,
Berlin,
Berlin-Mitte,
Berliner-Sportpalast,
Berliner Stadtschloss,
books,
Brandenburger Tor,
Buch, buch, Bücher, bücher,
Buchenwald,
Bücherverbrennung,
Bundestag,
Bundestagsausschuss für Angelegenheiten der Kultur und der Medien,
Bundestagsausschuss für Kultur und Medien,
Bundestagspräsident,
Bündnis gegen Rechts,
Carl von Ossietzky,
Christine Jackob-Marks,
Christo und Jeanne-Claude,
Dachau,
Daniel Libeskind,
Davidstern,
Denkmal,
Denkmal für die ermordeten Juden Europas,
Der Tagesspiegel,
Deutscher Bundestag,
Die Roten Funken,
Dresdner Bank am Pariser Platz,
Eberhard Diepgen,
Eberhard Jäckel,
Elke Leonhardt,
Endlösung der Judenfrage,
Euthanasie,
Euthanasieopfer,
Euthanasie-Opfer,
Friedensprozess,
Führer,
Führerbunker,
Gedenkmeile,
Gedenkstätte,
Gedenkstätte Plötzensee,
Gedenkstätten,
Gerhard Schröder,
Gertrud Käthe Chodziesner,
Gertrud Kolmar,
Gesine Weinmiller,
GESTAPO Geheime-Staatspolizei,
Getto,
Ghetto,
Günter Grass,
György Konrád,
Herrenrasse,
Endlösung der Judenfrage,
Eretz Israel,
Erinnerungsarbeit,
Erinnerungskultur,
Ernst Reuter,
Fackelzug,
Fremdenfeindlichkeit,
Frieden,
Friedrich der Grosse,
Fundamentalisten,
Harald Szeemann,
Hamas,
Hamburger Institut für Sozialforschung,
Haus der Wannsee-Konferenz,
Heinz Galinski,
Helmut Kohl,
Haus der Erinnerung,
Hisbollah,
HJ Hitlerjugend,
Holocaust,
Holocaust-Denkmal,
Holocaust Forschung,
Holocaust-Gedenkstätte,
Holocaust-Gedenktag,
Holocaust-Institut,
Holocaust-Opfer,
Holocaust-Opfergruppen,
Holocaust-Mahnmal,
Holocaust-Memorial,
Holocaust-Museum,
Homosexuelle,
Ignatz Bubis,
Intifada,
Isaac Stern,
Islamischer Dschihad,
Israel,
Jaffa,
Jassir Arafat,
Jehoshua Sobol,
Jerusalem,
jewish museum berlin,
jews, jew, jewish,
Jochen Gerz,
jom ha-shoah,
Jom Ha-Shoah, jom ha-schoah, Jom ha-Schoah,
Joseph Goebbels,
Juda,
Juden,
Judenstern,
jüdisch,
Jüdische Friedhöfe,
Jüdische Gemeinde zu Berlin,
Jüdischer Friedhof,
Jüdisches Museum,
Jüdisches Museum Berlin,
Julius H. Schoeps,
Kollektivscham,
Kollektivschuld,
Konzentrationslager,
Kultursenator,
Kultur-Staatsminister,
Kulturstaatsminister,
Kunst,
KZ,
KZ´s,
Lea Rosh,
Leo Baeck,
Leo Baeck Institut,
Leo Baeck Institute,
Lesben,
Mahnmal,
Mahnmal für die ermordeten Juden Europas,
Mahnmals-Debatte,
Mahnung,
Martin Buber,
Martin Luther King,
Martin Walser,
Magen David,
Memorial to the Murdered Jews of Europe,
Michael Naumann,
Michael S. Cullen,
Michel Friedman,
Ministergärten,
Mosche,
Moschee,
Mose,
Moses,
Moshe,
Nächstenliebe,
Nahostkonflikt,
Nationalsozialismus,
nationalsozialistisch,
Nazi-Gold,
Neue Reichskanzlei,
Neuerscheinung,
Oranienburg,
Ort der Information,
Oslo-Abkommen,
Oswiecim,
Palästina,
Palästinenser,
Pariser Platz,
Paul Spiegel,
Paul von Hindenburg,
Peter Eisenman,
Philosemitismus,
philosemitisch,
Platz der Republik,
PLO,
Plötzensee,
Prenzlauer Berg,
Prinz-Albrecht-Palais,
Progrom,
Ralph Giordano,
Rechtsextremismus,
Regierender Bürgermeister von Berlin,
Reichsprogromnacht,
Reichskanzlei,
Reichskristallnacht,
Reichssicherheitshauptamt,
Reichstag,
Reichstagsverhüllung,
Reinhard Rürup,
Renan Demirkan,
Richard Schröder,
Richard Serra,
Rote Armee,
Rote Funken,
Ruth Klüger,
SA Sturm-Abteilung,
S-Bahnhof Wehrhahn,
Sachsenhausen,
Salomon Korn,
Schoah,
Schönhauser Allee,
Schwule,
Selbstmord-Attentäter,
Selektion,
Senat von Berlin,
Senator für Wissenschaft, Forschung und Kultur,
Shalom, Schalom, Shalom, shalom,
Shimon Stein,
Shoah,
Simon Ungers,
Sinti und Roma,
SS Schutz-Staffel,
Staatsminister für Angelegenheiten der Kultur und der Medien,
Stadtschloss,
Stelenfeld,
Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas,
Survivors of the Shoah Visual History Foundation,
Schwulen- und Lesbenverband,
Synagoge,
Tel Aviv,
Tempelberg,
Terror,
Terroristen,
Theodor Heuss,
Theresienstadt,
Thora,
Toleranz,
Tom Waits,
Topographie des Terrors,
Tora,
Thora,
Torah,
Terroristen,
United States Holocaust Memorial Museum,
Verbrechen der Wehrmacht,
Verhüllung des Reichstages,
Vernichtungslager,
Walser-Debatte,
Widmung,
Willi Brandt,
William Shakespeare,
W. Michael Blumenthal,
Wolfgang Thierse,
www.holocaust-mahnmal.de,
Yad Vashem,
Yitzhak Rabin,
Zeitgeschichte,
Zentralrat der Juden in Deutschland,
Zentralrat Deutscher Sinti und Roma,
Zionismus,
9. November 1938,
9./10. Mai 1933,
23. September 1941,
27. Januar 1945,
31. Januar 1933,